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„Miniphänomenta“ begeistert Viertklässler - 52 Experimentierstationen in der Landgraf-Ulrich-Schule
Mit Experimentierfreude und Entdeckerdrang machten sich kleine Forscher bei der „Miniphänomenta“ der Landgraf-Ulrich-Schule auf Spurensuche. Voller Stolz stellten die Viertklässler am Dienstag den Gästen ihre Ergebnisse vor.
An 52 ausgeklügelten Stationen hatten die Schüler der Klasse 4a/b vom 6. bis zum 17. Februar die Möglichkeit, naturwissenschaftlich-technische Phänomene interaktiv zu erproben und zu entdecken.
Spielerisch lernen
Ob es nun Kerzen sind, die Sauerstoff zum Brennen benötigen, Würfel, die rollen können oder Magnetfelder - all dem und vielem mehr kamen die Schüler der Landgraf-UlrichSchule spielerisch im Zuge des Projekts „Miniphänomenta“ auf die Spur. Dies war Teil der Initiative „Technik - Zukunft in Bayern?!“, die das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufen hatte. Im Anschluss an die „Miniphänomenta“ sollten Eltern, Lehrer und Schüler versuchen, die Stationen gemeinsam nachzubauen. Beim „Tag der Öffentlichkeit“ waren auch die Initiatoren des Projekts geladen. Rektor Ewald Eicher freute sich riesig über diese „phantastische Veranstaltung an unserer Schule“. Dass es bedeutsam sei, schon die ganz Kleinen für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, betonte Hermann Brandl, Geschäftsführer des Bayerischen Unternehmensverbands Metall und Elektro für den Bereich Niederbayern/Oberpfalz (bayme vbm), der ideeller sowie finanzieller Träger des Projekts ist. „Schon heute fehlen in vielen Betrieben die Fachkräfte, vor allem in den technischen Berufen. Dieser Mangel wird in Zukunft eher noch größer werden“.
Mit „Forscherheft“
Neben dem Pfreimder Bürgermeister Arnold Kimmerl zählten auch Georg Kick, Leiter des Staatlichen Schulamtes, und Anne Rossbach vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft, dem Hauptträger des Programms, zu den Gästen. Bevor sie die Stationen im Schulgebäude erproben durften, stellten Judith aus der Klasse 4b und ihr Bruder dem Publikum noch kurz einige Stationen und das "Forscherheft" vor, in dem jeder Schüler seine Erfahrungen an den Versuchsobjekten täglich festhielt.
Ganz begeistert von der „Miniphänomenta“ war der neunjährige Vinzenz: „Es ist schöner als normaler Unterricht, weil man neue Sachen selber ausprobieren kann“. Diese Idee stand auch für die betreuende Lehrkraft, Friederike Bösl, im Vordergrund, die in einer zweitägigen Schulung auf das Projekt vorbereitet wurde: „Durch das Experimentieren sollen die Kinder neue Begriffssysteme entwickeln und neue Sachverhalte nach Möglichkeit selbst entdecken“.
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